Unsere Kunden ...

... sind Kommunen, Firmen oder Organisationen, die über große 3D-Modelle verfügen. Für diese Kunden betreiben wir die 3D Modell- und Anwendungsplattform 3D-Map, auf der wir die Modelldaten verwalten, um daraus streamingfähige Modelle für unterschiedliche Anwendungszwecke zu erzeugen.

Informationen für Modelleigner

Wenn Sie Eigner eines 3D-Stadtmodells sind, bieten wir Ihnen an, die Plattform 3D-Map kostenlos und unverbindlich für drei Monate zu testen, damit Sie sich selbst ein Bild von der Leistungs­fähigkeit unserer Technologie machen können.

Nehmen Sie Kontakt  zu uns auf, wir informieren Sie gern über die weiteren Schritte. Vorab versuchen wir, die wichtigsten Fragen zur unseren Produkten schon einmal zu beantworten.

Fragen zur Plattform 3D-MAP

Die Leistungen der Plattform 3D-MAP sind in einzelne Leistungspakete aufgeteilt. Details zu diesen Leistungspaketen finden Sie in unserer Leistungsbeschreibung.

Wir versuchen, die Kosten für die Plattformnutzung individuell auf Ihr Nutzungsprofil zuzuschneiden. Das heißt, dass Art und Umfang der Plattformnutzung die Preise bestimmen. Konkret ergeben sich die Kosten aus dem Datenvolumen, das Sie auf der Plattform in Anspruch nehmen, und den Leistungspaketen, die Sie gebucht haben.

Sie werden überrascht sein, wie preisgünstig ein Plattformaccount ist. Zum Beispiel erhalten Sie einen Account mit einem Datenvolumen von 3,5 GB (0,5 GB Geometrie + 2 GB Texturen + 1 GB Modelle) mit den Leistungspaketen zur Plattformnutzung und zum Viewing bereits für 120 €/Monat. In diesem Paket ist die beliebige Erzeugung von Modellen und die Betrachtung der Modelle durch beliebig viele Nutzer bereits enthalten.

Konkrete Preise für Ihr Datenvolumen und die von Ihnen gewünschten Leistungspakete nennen wir Ihnen gern auf Anfrage.

Nein, Sie können sich Ihre streamingfähigen Modelle auch von uns als Dienstleistung erstellen lassen und diese dann über einen eigenen Webserver im Internet verteilen.

Der Vorteil eines eigenen Zugangs zur Plattform ist jedoch, dass Sie selbst aus ihren Rohdaten jederzeit und unbegrenzt Modelle oder Teilmodelle mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung erstellen können. Damit haben Sie den Prozess der Aufbereitung und Verteilung Ihrer Modelle vollständig in der Hand.

Ihre Daten bleiben Ihre Daten. Wenn Sie uns ein Modell überlassen, um es auf der Plattform 3D-Map aufzubereiten, bleiben Sie der Eigentümer des Modells. Sie entscheiden, was mit dem Modell geschieht und wem welche Daten aus dem Modell zugänglich gemacht werden. Wir schließen mit Ihnen eine Nutzungsvereinbarung, in der diese Punkte klar geregelt werden.

Ja, dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel durch eine Firewall einen unzulässigen Zugriff auf die Modelle verhindern. Sie können aber auch für jedes Modell genaue Zugriffsrechte für Benutzer oder Anwendungen festlegen. Über die Details informieren wir Sie gern.

Es ist unvermeidlich, dass die Streamingdaten auf der Festplatte des Zielrechners zwischengespeichert werden und dort gegebenenfalls in falsche Hände geraten können. Grundsätzlich gibt es daher keinen absolut sicheren Schutz vor Datendiebstahl.

Während die meisten Anbieter von Streamingtechnologien allerdings Klartextformate, wie zum Beispiel CityGML, vrml, kml oder Collada zur Übertragung der Modelldaten verwenden, benutzen wir ein Binärformat, dessen Formatbeschreibung wir nicht offenlegen. Ein "Reengineering" der Modelldaten aus dem Streamingformat ist daher eine ausgesprochen schwierige Aufgabe, die erhebliche Fähigkeiten und ein hohes Maß an "Hackermentalität" erfordert.

Sensible semantische Daten können zusätzlich mit einem sicheren Verschlüsselungsprogramm verschlüsselt werden und liegen zu keinem Zeitpunkt unverschlüsselt auf der Festplatte eines Streamingservers oder -clients.

Wir werden oft gefragt, warum wir eine Plattform betreiben, um Modelle aufzubereiten und nicht stattdessen eine Software anbieten, mit der man selbst die Aufbereitung durchführen kann.

Es gibt viele Gründe, die für eine Plattform sprechen.

Die Software zum Erzeugen von Modellen (CityGML-Toolchain) ist kein in sich geschlossenes homogenes System, sondern besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Komponenten, die unterschiedliche und teilweise sehr spezielle Anforderungen an ihre Laufzeitumgebung haben. Es gibt zum Beispiel Komponenten, die ihre Berechnungen massiv parallel auf spezieller Grafik-Hardware durchführen. Ein Betrieb der Toolchain erfordert daher eine sehr spezielle Rechnerkonfiguration und ist mit einem hohen Administrationsaufwand verbunden, den Mitarbeiter Ihres Hauses nicht oder erst nach intensiver Schulung selbst durchführen könnten. Umgekehrt wird die spezielle Hardware und das spezielle Know-How nur relativ selten in Anspruch genommen, da ja in der Regel nicht täglich neue Modelle erzeugt werden. In dieser Situation ist es erheblich effizienter und preisgünstiger, wenn die Dienstleistung der Modellkonvertierung für alle Kunden zentral unter der Kontrolle erfahrener Systemadministratoren durchgeführt wird.

Ein weiterer Vorteil der Plattform ist, dass Sie stets mit der aktuellen Version arbeiten und keine Aufwendungen zum Update von Software oder zur Migration von Daten haben. Neue Funktionen oder Plattformmodule stehen Ihnen sofort zur Verfügung.

Im Falle von unerwarteten Problemen mit der Konvertierung Ihrer Modelle können wir sofort eingreifen und die Fehler lokalisieren und beheben.

Wir wissen zudem aus Erfahrung, dass der Zugang zum Internet gerade bei Kommunen sehr restriktiv gehandhabt wird. Wenn Sie zum Beispiel ein neues Modell erzeugt haben, können Sie es sich über unsere Plattform direkt ansehen, ohne erst einen Systemadministrator bitten zu müssen, dieses Modell auf einem Webserver zu installieren und mit den erforderlichen Zugriffsrechten zu versehen.

Nein, wenn Sie ein neues Modell erstellt haben, können Sie es von der Plattform streamen, um es zu begutachten. Wenn Sie das Modell aber dauerhaft nutzen oder sogar veröffentlichen wollen, sollten Sie es auf einen Webserver Ihrer Wahl transferieren. Sie haben dadurch die Möglichkeit, das Modell etwa nur einem beschränkten Personenkreis in Ihrem Intranet zu zeigen. Auf Wunsch übernehmen wir das Modellhosting für Sie. Der Prozess der Veröffenlichung eines Modells ist dann sehr viel unkomplizierter, weil Sie auf der Plattform "nur einen Schalter umlegen" müssen.

Keine speziellen. Jeder Webserver ist geeignet, da zwischen Webserver und CityViewer das  http-Protokoll gefahren wird. Wichtig ist natürlich, dass die Leistung des Webservers und die verfügbare Bandbreite im Netz dem abgerufenen Datenvolumen angemessen sind.

Große Stadtmodelle können ein Datenvolumen von mehreren Gigabyte haben. Das derzeit größte Modell auf unserer Plattform hat mehr als 40 GB. Wenn man einen Modellausschnitt effizient darstellen will, ist es sehr wichtig, schnell feststellen zu können, welche Gebäude aktuell im Blickfeld des Betrachters liegen, damit man deren Geometriedaten gezielt laden und darstellen kann. Eine CityGML-Datei enthält aber keine unmittelbare Information über die Nachbarschaft von Gebäuden. Es kann daher sein, dass die Daten eines Gebäudes ganz am Anfang der Datei stehen und die Daten eines unmittelbar benachbarten Gebäudes erst ganz am Ende. Das führt dazu, dass man immer zunächst die gesamte CityGML-Datei einlesen muss, bevor man auch nur einen kleinen Modellausschnitt vollständig darstellen kann. Ein selektives Lesen eines bestimmten räumlichen Bereichs aus einer CityGML-Datei ist nicht möglich.

CityGML ist also vorrangig für Aufgaben geeignet, bei denen immer der komplette Datensatz gelesen und verarbeitet werden muss. Die standardisierte Übertragung eines kompletten Stadtmodells von einem System auf ein anderes ist zum Beispiel eine solche Aufgabe. Deshalb verwenden wir CityGML als standardisierte Ein- und Ausgabeschnittstelle für unsere Plattform, aber nicht zur Übertragung der Daten vom Server zum Zielrechner.

Es gibt Datenbanken, die mit großen Mengen an raumbezogenen Daten umgehen können, und natürlich verwenden wir in der Plattform eine solche Datenbank. Wir verwenden sie aber nicht wegen der Verarbeitungsgeschwindigkeit, sondern wegen der großen Flexibilität, die es ermöglicht, die Daten beliebig zu manipulieren und zu kombinieren.

Vergleichen Sie dies mit einem Navigationsgerät im Auto. Der Hersteller des Kartenmaterials verwendet natürlich eine Datenbank, damit er Kartensätze flexibel erstellen oder aktualisieren kann. Den Autofahrer interessiert dies aber nicht. Er erwartet einzig und allein, dass das Gerät in jeder Situation möglichst schnell eine Route berechnet.

Wenn ein Stadtmodell einmal zusammengestellt ist, ist es wie beim Navigationssystem. Die Flexibilität ist nicht mehr gefragt. Jetzt kommt es darauf an, das Modell möglichst effizient an hunderte oder tausende von Nutzern zu verteilen. Dazu sind Webserver viel besser geeignet als Datenbankserver, weil man bei Webservern die Übertragungsleistung nach Belieben skalieren kann.

Unsere Devise ist:

Am Backend maximale Flexibilität und am Frontend maximale Performance

Darum verwenden wir am Backend eine Datenbank und am Frontend Webserver, die die Daten über das http-Protokoll ausliefern. Da dabei eine "Browserschnittstelle" genutzt wird, hat das zusätzlich den Vorteil, dass jeder die Daten abrufen kann, der von seinem Rechner mit einen Browser ins Internet kommt. 

Fragen zum CityViewer

Der CityViewer läuft auf Rechnern mit Microsoft Windows Betriebssystem. Der Rechner sollte über eine relativ neue Grafikarte verfügen. Jeder PC, der nicht älter als zwei oder drei Jahre ist, sollte in der Lage sein, Stadtmodelle mit dem CityViewer darzustellen.

Die genauen Anforderungen:

  • Windows XP Service Pack 3, Windows Vista, Windows 7
  • .NET-Framework 2.0 (wird bei Bedarf automatisch mitinstalliert)
  • XNA-Famework 3.1 (wird bei Bedarf automatisch mitinstalliert)
  • Grafikkarte mindestens mit Pixelshader 2.0 und Vertex-Shader 1.1.
  • Arbeitsspeicher: mindestens 1 GByte, empfohlen 2GByte.
  • Internet-Zugang mit einer Bandbreite von mindestens 6MBit/s.

Nichts, der CityViewer kann von unserer Webseite heruntergeladen und von jedermann uneingeschränkt genutzt werden.

Um ein Modell zu streamen, benötigen Sie eine Lizenz. Welcher Nutzerkreis ein Modell dann mit dem CityViewer betrachten darf, entscheiden Sie. Von unserer Seite gibt es dort keine Beschränkungen.

Nein, Sie benötigen eine Lizenz, um Ihre Modelle im Internet verteilen und darstellen zu können.

Sie entscheiden dann, wer Zugriff auf diese Modelle hat. Ob es sich dabei um einen sehr kleinen Personenkreis oder um alle Nutzer in Ihrem Intranet oder um die Gesamtheit aller Internet-Nutzer handelt, hat lizenzrechtlich keine Bedeutung.

Der CityViewer selbst ist frei und kann von jedermann heruntergeladen, installiert und verwendet werden.

Fragen zum WebViewer

Ja, der WebViewer läuft zwar im Browser, ist aber ein sogenanntes Browser-Plugin, das installiert werden muss. Da dieses Plugin die Funktionen des CityViewers nutzt, setzt der WebViewer auch eine Installation des CityViewers voraus.

Den WebViewer gibt es für den Microsoft Internet Explorer und den Mozilla Firefox.

Die Anforderungen an die Hardware und das Betriebssystem entsprechen denen des CityViewers.

Nichts, der WebViewer kann wie der CityViewer kann von unserer Webseite heruntergeladen und von jedermann uneingeschränkt genutzt werden.

Um ein Modell zu streamen, benötigen Sie eine Lizenz. Welcher Nutzerkreis ein Modell dann mit dem WebViewer betrachten darf, entscheiden Sie. Von unserer Seite gibt es dort keine Beschränkungen.

Nein, Sie benötigen eine Lizenz, um Ihre Modelle im Internet verteilen und darstellen zu können.

Sie entscheiden dann, wer Zugriff auf diese Modelle hat. Ob es sich dabei um einen sehr kleinen Personenkreis oder um alle Nutzer in Ihrem Intranet oder um die Gesamtheit aller Internet-Nutzer handelt, hat lizenzrechtlich keine Bedeutung.

Der WebViewer selbst ist frei und kann von jedermann heruntergeladen, installiert und verwendet werden.

Fragen zum CityBrowser

Es handelt sich zunächst einmal um völlig verschiedene Technologien. Während der WebViewer eine von 3DIS erstellte Software ist, die auf dem Zielrechner installiert werden muss, nutzt der CityBrowser die WebGL-Funktionen eines vorhandenen WebBrowsers.

Diese sehr unterschiedlichen Ansätze haben eine Reihe von Konsequenzen.

Systemumgebung

  • Der WebViewer läuft auf auf Systemen mit Windows Betriebssystem im Internet Explorer oder im Firefox.
  • Der CityBrowser läuft in allen Browsern, die WebGL unterstützen. Derzeit sind dies Firefox und Chrome.

Funktionalität

  • Der WebViewer bietet die gesamte Funktionalität des CityViewers und kann große Modelle darstellen.
  • Der CityBrowser bietet nur die über das Laufzeitsystem des Browsers zugängliche Funktionalität und kann nur kleine Modelle darstellen.

Zugriffsschutz

  • Der WebViewer bietet den vollen Zugriffsschutz für Ihre Modelldaten.
  • Der CityBrowser bietet keinen Zugriffsschutz.

Nein, es muss lediglich ein WebGL-fähiger Browser auf dem Zielsystem installiert sein.

WebGL wird derzeit von Firefox und Chrome unterstützt.

Nichts.

Um Modelle in WebGL zu erstellen, benötigen Sie das Multimediapaket der Plattform 3D-Map. Dieses Paket ist voraussichtlich ab Juni 2012 verfügbar. Derzeit erstellen wir auf Wunsch einzelne Modelle in WebGL.

Nein, ein WebGL-Modell können Sie frei im Internet verteilen.